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FAQ
Allgemein
Klassische Physiotherapie behandelt primär den Bewegungsapparat, während kPNI zusätzlich das Zusammenspiel von Nervensystem, Immunsystem, Hormonhaushalt und Psyche mit einbezieht.
Die Anzahl der Sitzungen bei kPNI ist individuell und hängt von Art und Dauer der Beschwerden sowie vom persönlichen Behandlungsziel ab. Da kPNI die Selbstregulierungsfähigkeit des Körpers stärken will, statt nur akute Symptome zu behandeln, ist der Ansatz eher mittel bis langfristig angelegt. Der konkrete Fahrplan wird nach der ersten Anamnese gemeinsam festgelegt.
Aus Sicht der kPNI kann eine durchlässige oder gestörte Darmschleimhaut (Leaky Gut) das Immunsystem chronisch aktivieren und über die Darm-Hirn-Achse Entzündungsprozesse begünstigen, die Migräneattacken mit auslösen oder verstärken. Deshalb gehört die Analyse der Darmgesundheit bei wiederkehrender Migräne zu den festen Bestandteilen der kPNI-Anamnese.
Wenn klassische physiotherapeutische Massnahmen bei Achillessehnenbeschwerden nicht anschlagen, kann aus kPNI-Sicht eine chronische Immunaktivierung im Hintergrund eine Rolle spielen. Bei anhaltendem Stress zieht der Körper Ressourcen aus Strukturen ab, die kurzfristig als weniger überlebenswichtig eingestuft werden — dazu kann die Sehnenstruktur gehören. Die kPNI-Anamnese prüft deshalb systemische Faktoren zusätzlich zur rein mechanischen Belastung.
Anhaltende Erschöpfung trotz ausreichend Schlaf kann aus kPNI-Sicht auf eine Dysregulation der Stressachse, chronische niedriggradige Entzündung oder eine Fehlsteuerung im Zusammenspiel von Nerven-, Immun- und Hormonsystem hindeuten. Die kPNI-Anamnese sucht nach der zugrunde liegenden Regulationsstörung, etwa im Cortisol-Rhythmus oder in der Mikronährstoffversorgung.
Die kPNI kann bei Endometriose als ergänzender Ansatz zur ärztlichen Behandlung angewendet werden. Sie hilft Entzündungsprozesse im Körper zu reduzieren und das Zusammenspiel von Hormon-, Immun- und Nervensystem zu regulieren, was sich positiv auf Beschwerden wie Schmerzen auswirkt. Eine kPNI ersetzt keine gynäkologische Diagnostik und Behandlung, sondern ergänzt diese.
Bei Frauenbeschwerden berücksichtigt die kPNI unter anderem die hormonelle Regulation, den Entzündungsstatus des Immunsystems, die Darmgesundheit sowie psychosoziale Stressfaktoren, da diese Systeme nachweislich miteinander interagieren und Symptome wie Schmerzen oder Zyklusunregelmässigkeiten beeinflussen können.
Aus kPNI-Sicht ist ein Reizdarmsyndrom oft Ausdruck eines gestörten Zusammenspiels zwischen Darm, Nervensystem und Immunsystem — etwa durch chronischen Stress, einer veränderten Darmflora oder einer erhöhten Durchlässigkeit der Darmschleimhaut. Die kPNI-Anamnese sucht nach den zugrunde liegenden Auslösern dieser Dysregulation, nicht nur nach Symptomlinderung.
Eine anhaltende Leistungsstagnation trotz konsequentem Training kann aus kPNI Sicht auf ein Ungleichgewicht zwischen Belastung und Erholung hindeuten, bei dem sich Stresshormon-, Immun- und Nervensystem nicht mehr ausreichend regenerieren können. Die kPNI Anamnese prüft zusätzliche Faktoren wie Schlafqualität, Mikronährstoffversorgung und die aktuelle Gesamtbelastung im Alltag, die die Regenerationsfähigkeit des Körpers mitbestimmen.
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